Sonnenschutz – ohne schädliche Inhaltsstoffe

Auf dieser Seite

Wir brauchen die Sonne

Wir Menschen brauchen und lieben die Sonne. Sie sorgt für gute Laune und Lebensfreude, unterstützt unser Immunsystem und ermöglicht die Bildung von Vitamin D. Zu wenig Sonne kann auf die Stimmung schlagen und bei Kindern die Entwicklung der Knochen beeinflussen.

Zu viel Sonne jedoch schadet. Hautkrebs kann entstehen und unser Immunsystem geschwächt werden. Um uns zu schützen, greifen wir zu Sonnenschutzprodukten – und alles ist gut … oder doch nicht?
Worauf Sie achten sollten und welche Art von Produkten es gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Sonnenbrand

Was passiert eigentlich bei einem Sonnenbrand?

Unser Organismus schützt sich vor zu viel Sonneneinstrahlung, indem die Haut eine sogenannte Lichtschwiele bildet, sie passt sich nach und nach an die Sonneneinstrahlung an.

Bestimmte eingelagerten Substanzen (zum Beispiel Aminosäuren) bilden einen natürlichen Lichtschutz. Bei regelmäßiger, moderater Sonneneinstrahlung baut sich diese Lichtschwiele langsam auf und bei weniger Sonne wieder ab.

Ein Sonnenbrand ist der deutliche Hinweis Ihrer Haut, dass es „zu viel des Guten“ war. Er zeigt uns die Gefahr an und ermöglicht uns so einen Lernprozess.

Eine Sonnenschutzcreme brauchen wir insbesondere dann, wenn unsere Haut nicht die Möglichkeit hat, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen – etwa im Urlaub, bei heller, empfindlicher Haut oder bei längeren Aufenthalten im Freien.

Chemische UV-Filter

In vielen herkömmlichen Sonnenschutzcremes werden chemische Filtersubstanzen eingesetzt, die gezielt jene Strahlen aus dem Spektrum des Sonnenlichts herausfiltern, die besonders stark am Sonnenbrand beteiligt sind. So wird ein Sonnenbrand hinausgezögert oder ganz verhindert. Durch die verbleibende Reststrahlung kann dennoch ein Schaden entstehen, nur macht uns kein Sonnenbrand mehr unmittelbar darauf aufmerksam.

Mit den Jahren hat sich gezeigt, dass verschiedene chemische Filtersubstanzen kritisch betrachtet werden müssen. Einige können Allergien auslösen, andere stehen in Verdacht, hormonähnliche Effekte zu haben oder die Umwelt zu belasten, zum Beispiel, indem sie in Gewässer gelangen und dort Organismen wie Korallen oder Fische beeinträchtigen.

Auch für das Ökosystem der Meere wird der Einfluss solcher Substanzen diskutiert: Sie können das Wachstum von Plankton und Algen beeinflussen und bei Meeresorganismen das Immunsystem oder die Fortpflanzung stören.

In einigen Regionen und bei manchen Anbietern von Tauch- und Schnorcheltouren wird daher darum gebeten, auf bestimmte Sonnenschutzprodukte zu verzichten, bevor es ins Wasser geht.

Filter oder Nanopartikel sollen uns vor der Sonne schützen. Nanopartikel sind jedoch so klein, dass sie – je nach Formulierung und Produkt – theoretisch tiefer in die Haut eindringen können; deshalb werden sie von Fachstellen besonders kritisch beobachtet.

Oft ist chemischer Lichtschutz nicht nur in Sonnencremes, sondern auch in Make-up, Tagescremes oder sogar in Kleidung verarbeitet – zum Beispiel in Funktions- oder Babykleidung. Hier gilt: Die Dosis macht das Gift, und bewusstes Hinschauen lohnt sich.

Mineralische UV-Filter – der physikalischer Sonnenschutz

Der natürliche Weg, ein Zuviel an Sonne zu vermeiden, ist zunächst immer der physikalische:

  • Meiden Sie die intensive Mittagssonne.
  • Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an Sonne.
  • Suchen Sie regelmäßig den Schatten.
  • Tragen Sie schützende Kleidung und einen Sonnenhut.

Physikalische Sonnenschutzprodukte (mineralische Filter) imitieren diesen Weg.

Mineralien wie Titandioxid und Zinkoxid in einer hautfreundlichen Cremegrundlage bilden eine Schutzschicht auf der Haut und reflektieren die UV-Strahlen – wie kleine Spiegel, die das Licht zurückwerfen. Je dichter die reflektierenden Teilchen aneinander liegen, desto höher ist der Lichtschutzfaktor.

Diese anorganischen Mineralien sind für viele Menschen, auch mit empfindlicher Haut, gut verträglich. Titandioxid wird zwar in manchen Zusammenhängen kritisch diskutiert; hier kommt es jedoch stark auf Form, Qualität und Einsatzgebiet an.

Rosel Heim setzt im Sonnenschutz auf sorgfältig ausgewähltes, nicht als Nano deklariertes Titandioxid in einer hautfreundlichen Rezeptur. Dieses Titandioxid gilt bei sachgemäßer Anwendung auf gesunder Haut nach heutigem Kenntnisstand als unbedenklich; zu den Unterschieden zwischen Nano- und Nicht-Nano-Titandioxid werden wir in einem eigenen Beitrag noch detaillierter informieren.

Ein Nachteil mineralischer Filter ist, dass sie sich häufig etwas schwerer auftragen lassen und einen leicht weißlichen Film hinterlassen. Um dieses Problem zu lösen, werden Titandioxid und Zinkoxid in vielen Produkten als sehr fein verteiltes Pulver eingesetzt, Nanopartikel. Diese Form ist aus Vorsichtsgründen umstritten, da noch nicht in allen Details geklärt ist, wie tief sie in die Haut eindringen und ob sie den Organismus belasten können.

Produkte, die wir selbst getestet haben und bei denen wir aktuell keine Bedenken haben, empfehlen wir von Rosel Heim (Regulative Hauttherapie) und von Pharmos Natur (100% Naturkosmetik). Beide Marken setzen auf hochwertige Rezepturen und einen achtsamen Umgang mit Inhaltsstoffen.

TIPPS

So finden Sie den richtigen Sonnenschutz …

… ohne Ihrer Gesundheit oder der Umwelt zu schaden, und worauf Sie beim Kauf eines Sonnenschutzproduktes achten sollten:

  • Achten Sie auf einen ausreichenden Lichtschutzfaktor – hierzulande mindestens LSF 15, in südlichen Ländern entsprechend höher.
  • UV-Filter sollten unter Sonneneinstrahlung stabil bleiben und möglichst photostabil sein.
  • Denken Sie an die Wasserfestigkeit: Keine Sonnencreme ist absolut wasserfest. Erneuern Sie den Sonnenschutz alle paar Stunden sowie nach dem Baden und nach starkem Schwitzen.
  • Vermeiden Sie Sonnenschutzprodukte mit kritisch diskutierten chemischen UV-Filtern, insbesondere wenn Sie zu Allergien neigen oder viel im Wasser sind.
  • Prüfen Sie, ob das Produkt Mikroplastik enthält – diese Partikel können sich in der Umwelt anreichern.
  • Achten Sie generell auf kurze, verständliche INCI-Listen und möglichst wenige problematische Zusatzstoffe.
  • Bevorzugen Sie Sonnencremes mit mineralischen UV-Filtern, die nicht als Nano-Partikel deklariert sind.

Wenn Sie unsicher sind, welcher Sonnenschutz zu Ihrer Haut passt, beraten wir Sie gerne persönlich!

Ähnliche Artikel

Gesunde, gepflegte Füße auf einem Fels, die Hand berührt Fuß

Warum gesunde Füsse so wichtig sind!

Verschiedene Rosel Heim Produkte bei Claresco Cosmetic

Wo kann man Rosel Heim Produkte kaufen?

Schöne Frau mit wunderbarem natürlich gepflegtem Haar - bei Claresco Cosmetic

Warum Deine Kopfhaut besondere Aufmerksamkeit verdient